jarmoluk @ pixabay.com -  CC0 Public Domain

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Ein mulmiges Gefühl vor dem Zahnarztbesuch kennt wohl jeder. Doch für viele Betroffene ist die Angst vor dem Zahnarzt ein ständiger Begleiter. Wenn die Angst in Panik übergeht, spricht man von einer Zahnarztphobie. Dies führt zur Vermeidung von oft dringend notwendigen Zahnarztbehandlungen, wodurch die Zahngesundheit und in Folge die Lebensqualität erheblich aufs Spiel gesetzt wird. Schon das Denken an einen Zahnarztbesuch löst bei vielen Patienten qualvolle Ängste aus. Was kann dagegen unternommen werden? Was hilft gegen die Angst?

Offen darüber sprechen

Bereits vor Behandlungsbeginn mit dem Zahnarzt offen über bestehende Ängste zu sprechen kann bereits hilfreich sein. Die Zahl der auf Angstpatienten spezialisierten Zahnärzte steigt immer weiter, um eine entspannte und angenehme Behandlung zu gewährleisten. Beispielsweise ist es möglich, mit dem Zahnarzt vorab ein Handzeichen zu vereinbaren, falls die Behandlung unangenehm wird oder unterbrochen werden sollte. Eine Vertrauensbasis mit dem behandelnden Arzt zu schaffen, verhilft zu einer entspannten Atmosphäre. Entscheidend ist, sich vom behandelnden Arzt sowie dem Praxisteam mit seinen Ängsten ernst genommen zu fühlen.

Entspannung und Ablenkung

Ängste lassen sich durch diverse Entspannungsübungen etwas erleichtern. Mit Yoga, autogenem Training, Akupunktur, Hypnose oder diversen anderen Verfahren kann bestehende Angst möglicherweise gemildert werden. Falls nicht gerne auf chemische Hilfe zurückgegriffen wird, besteht ebenso die Möglichkeit, einen beruhigenden Kräutertee zu sich zu nehmen. Der Baldrianwurzel, Lavendelblüten, Hopfenzapfen oder der Passionsblume wird eine beruhigende Wirkung zugesprochen. Je mehr sich Betroffene auf die Angst konzentrieren, desto stärker wird sie. Viele Arztpraxen greifen auf Musik zurück, dies wirkt ablenkend, beruhigend und der Fokus wird leichter von der Angst auf etwas anderes gelenkt. Insbesondere bei größeren Eingriffen ist eine Behandlung mit Vollnarkose möglich, falls nichts anderes helfen sollte. Dies sollte jedoch vorab ausführlich mit dem behandelnden Zahnarzt besprochen werden, da Narkosen in der Regel auch Risiken bergen.

Die Behandlung erläutern lassen

Das Liegen auf dem Zahnarztstuhl ruft meist Gefühle von Hilflosigkeit hervor. Es stellt sich in gewisser Kontrollverlust ein sowie die Befürchtung, der Situation nicht entfliehen zu können. Meist ist auch nicht nachzuvollziehen, was der Zahnarzt bei seiner Behandlung gerade durchführt. Aus diesem Grund ist es hilfreich, sich die Behandlung Schritt für Schritt genau erläutern zu lassen. Für die meisten Zahnärzte ist dies ohnehin eine Selbstverständlichkeit. Das reduziert deutlich das Gefühl der Unsicherheit und Hilflosigkeit.

Ursachen herausfinden

Bei einer besonders stark ausgeprägten Angst vorm Zahnarzt, einer Zahnarztphobie, ist eine psychotherapeutische bzw. verhaltenstherapeutische Behandlung erfolgversprechend. Gemeinsam mit einem Therapeuten wird die Ursache der Angst analysiert, es werden gezielte Entspannungstechniken erlernt und der bessere Umgang mit angstauslösenden Situationen wird trainiert.

Kleine Schritte

Überhaupt einen Termin beim Zahnarzt zu vereinbaren, stellt für einige Patienten eine enorme Herausforderung dar. Erst recht, wenn Schamgefühle aufgrund eines schlechten Zahnstatus bestehen. Besonders wichtig ist es, den Zahnarzt regelmäßig aufzusuchen und den Zahnarztbesuch nicht so lange aufzuschieben, bis sich Schmerzen einstellen. Viele Zahnärzte bieten vor der eigentlichen Behandlung Beratungstermine an.

Zahnärzte in Regensburg

In der Zahnarztpraxis Obermünsterstraße wird bestmögliche zahnmedizinische Versorgung und hochwertige Behandlung geboten. Es finden ausführliche Beratungsgespräche vor, während und nach der Behandlung statt. In entspannter Atmosphäre und mit Einfühlungsvermögen werden vom Kinderzahnarzt in Regensburg in der Praxis Obermünsterstraße Kinder und Jugendliche individuell und kompetent behandelt. Weitere Zahnärzte in Regensburg.


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