motograf  / pixelio.de

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Nach den Finnen trinken die Deutschen den meisten Kaffee und haben einen durchschnittlichen täglichen Verbrauch von mindestens zwei Tassen am Tag. Der schwedische König Gustav III. wollte beweisen, dass Kaffee giftig für den Menschen sei, doch hat Kaffee sehr viele positive Effekte, die den Menschen vor vielen Krankheiten bewahren kann. Besonders Espresso wirkt hier fördernd.

Wirkstoffe im Kaffee

Kaffee hat schon lang keinen schlechten Ruf mehr und wird immer öfter getrunken. Zwei Stoffe sind für die positiven Effekte im Kaffee verantwortlich, die im Espresso besonders hoch konzentriert sind.

Chlorogensäure, auch CGA, ist ein Naturstoff und genauer definiert ein Ester der Kaffeesäure. Die gesundheitliche Wirkung von CGA wurde schon früh festgestellt, denn sie ist ebenfalls in Kartoffeln, Brennnesseln oder der Artischocke enthalten. Die gesundheitsfördernde Wirkung ist durch die Konzentration von mindestens acht Prozent im Kaffee sehr hoch. Wird ein hochwertig verarbeiteter Kaffee getrunken, wirkt sich das äußerst positiv auf die Zellerneuerung aus, denn die Antioxidantien verringern die natürlichen Schäden an den Zellen, die durch natürliche Strahlung verursacht werden. Aufgrund der chemischen Verbindung wird bei regelmäßiger Nutzung ein antidiabetischer Effekt erzielt. Bluthochdruck, Apoptose und Leberschäden werden positiv beeinflusst. Somit wird der ganze Körper durch Kaffee aufrechterhalten.

N-Methylpyridin, NMP, kommt in vielen Samenpflanzen und Kakteen vor. Die Verbindung ist ähnlich wie Niacin und hilft dem Körper bei der Entgiftung durch das Blut. Haut, Muskeln, Nerven und DNA werden durch Niacin regeneriert und NMP hat die selben fördernden Eigenschaften.

Das Koffein

Neben den Antioxidantien ist Koffein ein wichtiger Stoff im Kaffee. Das Koffein ist nicht so schädlich wie immer vermutet und kommt im Espresso, wie zum Beispiel von Gourmesso, hoch konzentriert vor und ist deshalb so wirksam. Hier sollte erst einmal die Möglichkeit der Verringerung des Brustkrebsrisikos erwähnt werden. Mindestens sechs Tassen Kaffee täglich und das Risiko wird um 70 Prozent gesenkt. Ebenso verhält es sich mit Blasen- und Dickdarmkrebs. Abnehmen ist einfacher durch das Koffein, da der Körper angeregt wird und somit auch die Fettverbrennung. Weitere positive Folgen des Koffeins sind eine erhöhte Potenz bei Männern und Libido bei Frauen (was allerdings umstritten ist) und der Schutz vor schweren Leberschäden.