Vor 15 Jahren hat eine kleine blaue Pille das Sexualleben vieler Menschen revolutioniert. Ein kleiner Wertmutstropfen war nur, dass es Viagra – so der Name des Medikaments – nicht auf Rezept gab und gibt und es der Patient aus der eigenen Tasche bezahlen muss. Nun steht das Patent vor dem Fall und viele Anwender können sich freuen, denn sehr bald ist dieses Medikament deutlich billiger zu bekommen. In diesem Artikel wird detailliert erklärt, wie es dazu kommt.

Bei der Verschreibung eines Medikaments – so der Artikel – hat der Arzt oft die Wahl zwischen Wirkungsgleichen Alternativen. Diese Medikamente haben denselben Wirkstoff, aber einen anderen Namen, einen anderen Hersteller und einen günstigeren Preis. Diese Arzneimittel heißen Generika. Forschende Arzneimittelfirmen stecken viel Geld in die Erforschung neuer Wirkstoffe und so ist es nicht verwunderlich, dass Originalpräparate sehr teuer sind. Generika sind vom Wirkstoff her identisch und unterscheiden sich oft nur in manchen Hilfsstoffen. Der Patient kann also viel Geld sparen, wenn er sich für ein Generikum entscheidet.

Die Entwicklung von Viagra war in dieser Form nicht geplant. Das Ziel war, ein neues Bluthochdruckmittel zu entwickeln, die Potenzsteigerung war eine Nebenwirkung, die zunächst nicht beachtet wurde. Erst nachdem sich die blutdrucksenkende Wirkung als nicht ausreichend erwies, wurde der Focus stärker auf die Potenzsteigerung gelegt und das mit durchschlagendem Erfolg. In dem Artikel heißt es weiter, dass die Patienten von dieser Entwicklung nur sehr wenig mitbekämen, da es sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament handelt. Der Patient muss also zum Arzt gehen und sich dort beraten lassen. Dieser wird aber regelmäßig von Pharmareferenten besucht und weiß darüber lange vor der Markteinführung Bescheid.


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