PublicDomainPictures @ pixabay.com

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Kaum machen sich Frühlingstemperaturen bemerkbar, bereuen viele ihre zusätzlichen Pfunde. Viele probieren es mit einer Crashdiät, wo man über einige Tage oder Wochen die Energiezufuhr drastisch drosselt. Diese Programme helfen zwar für den Moment, führen aber nicht dauerhaft zum Erfolg. Man verliert zwar einige Pfunde, dafür wird der Stoffwechsel heruntergefahren. Isst man nach einer solchen Diät wieder mehr, sind die verlorenen Kilos rasch wieder auf den Hüften. Viele Menschen wissen gar nicht wie viele Kalorien sie pro Tag benötigen. Der Bedarf setzt sich aus dem Grundumsatz und dem Leistungsumsatz zusammen:

  • Grundumsatz: so viele Kalorien benötigt man täglich nur um alle lebenswichtigen Funktionen aufrecht zu erhalten. Für die Berechnung kommen verschiedene Formeln zum Einsatz, bei den meisten spielt das aktuelle Gewicht und das Geschlecht eine Rolle
  • Leistungsumsatz: wir benötigen beim Sitzen, Autofahren, Wohnung putzen oder auch beim Sport mehr Kalorien als in völliger Ruhe. Dieser Wert hängt vom Grad der Aktivität ab. Sportliche Menschen benötigen daher mehr Kalorien.

Experten empfehlen für eine Gewichtsreduktion nur 25 Prozent des aktuellen Kalorienbedarfs abzuziehen. Benötigt man also 2.000 Kalorien, sollte man nicht weniger als 1.500 Kalorien zu sich nehmen. Viele Crash Diäten unterschreiten diesen Wert und schädigen damit den Stoffwechsel.

Mit Pillen Gewicht verlieren?

In den Zeitungen und im Fernsehen hört man immer wieder von neuen Medikamenten, die beim Abnehmen helfen sollen. Isst man weiter wie bisher und nimmt nur diese Pillen ein, wird sich der Zeiger auf der Waage kaum bewegen. Nahrungsergänzungsmittel sollten nur im Zuge einer Ernährungsumstellung eingenommen werden. Zur unterstützenden Behandlung von Adipositas werden Tabletten nur dann verschrieben, wenn eine Ernährungsumstellung nicht zum Erfolg führt. In schwerwiegenden Fällen werden Medikamente eingesetzt, die auf das Nervensystem wirken. So wird im Gehirn künstlich ein Sättigungsgefühl erzeugt. Außerdem sollen Medikamente mit hohem Ballaststoffanteil ebenfalls dazu führen, dass man weniger isst. Ernährt man sich jedoch falsch (z.B. sehr fett- und zuckerreich), helfen diese Pillen jedoch nicht die gesundheitlichen Probleme in den Griff zu bekommen.

Gesunde Ernährungstipps

Ein wichtiger Schritt in der Ernährungsumstellung ist, mehr Obst und Gemüse in den Speiseplan zu integrieren. Mindestens fünf Portionen dieser Vitaminbomben sollten pro Tag verzehrt werden. Zum Frühstück bieten sich frische Beeren, Äpfel oder Birnen an. Obst ist ein idealer Begleiter zum Müsli oder für Getreidebreie. Früchte eigenen sich auch perfekt als Zwischenmahlzeit. Ein Stück Obst mit einer kleinen Handvoll Nüsse zum Beispiel liefert Energie am Arbeitsplatz oder in der Schule. Zum Mittagessen sollte man immer einen Salat verzehren oder ein Gemüsegericht bevorzugen. Isst man mittags kalt, bieten sich Vollkornbrötchen mit magerem Belag und knackigem Gemüse an. Cocktailtomaten, Minigurken oder klein geschnittene Karotten sind auch eine ideale Knabberei für zwischendurch. Wer bei Brot und Getreide zur Vollkornvariante greift, versorgt den Körper mit mehr Vitaminen. Außerdem beinhalten diese Produkte mehr Ballaststoffe, die im Darm aufquellen und für ein längeres Sättigungsgefühl sorgen. Fett sollte man auch beim Abnehmen nicht völlig vom Speiseplan streichen. Die Vitamine A, D, E und K können vom Körper in Verbindung mit Fett aufgenommen werden. Zum Braten und für die Zubereitung von Salaten eigenen sich hochwertige Pflanzenöle. Snacks wie Schokolade, Kekse oder Kuchen braucht man nicht für immer zu verbannen. Diese Lebensmittel dürften auch während der Ernährungsumstellung genossen werden, allerdings nicht jeden Tag und in kleinen Mengen.


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