S. Hofschlaeger  / pixelio.de

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Bereits in den 1970er Jahren wurde in Schweden zum ersten Mal in einem schwedischen Kochbuch in ein einer Pyramide graphisch dargestellt, wie viel man von welchen Lebensmittel essen sollte. Seitdem wurde sie laufend ergänzt und an die modernsten Erkenntnisse von Ernährungswissenschaftern angepasst. Obwohl man heute in Europa in den Supermärkten alle Lebensmittel im Überfluss kaufen kann, die für eine gesunde Ernährung wichtig wären, leiden viele unter Mangelzuständen. Um gesundheitliche Probleme auszumerzen, die von schlechter Ernährung verursacht wurden, werden Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Anstatt den Speiseplan genau unter die Lupe zu nehmen und die Ernährung umzustellen, gibt man viel Geld für Pillen aus, die eine gesunde Lebensweise nicht ersetzen können.

In manchen Fällen sind Nahrungsergänzungsmittel ohne Zweifel eine sinnvolle Ergänzung. Omega 3 Fettsäuren, die zum Beispiel in Krillöl enthalten sind, stärken Herz-Kreislaufsystem, Gehirn, Augen. Möchte man dauerhaft gesund bleiben, bietet die Ernährungspyramide einen wichtigen und leicht verständlichen Leitfaden. Die Interpretation der Pyramide ist kinderleicht, sie ist aus sechs Stufen aufgebaut und je weiter unten sich eine Lebensmittelgruppe befindet, umso öfter darf man zugreifen.

Die Stufen der Pyramide rasch erklärt
Die Spitze der Ernähungspyramide bilden zucker- und fetthaltige Speisen und Snacks. Schokoriegel, Chips und andere Knabbereien sollte man also nicht täglich zu sich nehmen. Leider sind gerade diese Lebensmittel als Snack zwischendurch äußerst beliebt. Die Ernährungspyramide sieht jedoch maximal eine Portion dieser Kalorienbomben pro Tag vor, nach dem Motto „weniger ist mehr“. Fette und Öle sollte man nicht komplett vom Speiseplan streichen. Immerhin liefern pflanzliche Öle und fetthaltige Nüsse wertvolle Fettsäuren und helfen dabei, die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K zu verarbeiten. Die meisten Menschen konsumieren heute zu viel Fleisch und Wurstwaren. Insgesamt drei Portionen an fleischhaltigen Speisen würden ausreichen, um den Körper mit den wertvollen Inhaltsstoffen zu versorgen. Dafür sollte Fisch öfter am Speiseplan stehen. Auf das tägliche Frühstücksei sollte man verzichten, wenn man sich an die Richtlinien der Ernährungspyramide hält. Nur drei Eier pro Woche werden nämlich empfohlen. Milch, Joghurt und Käse darf man täglich dreimal verzehren. Am besten kauft man fettarme Produkte, deren Eiweißgehalt ebenso hoch ist wie der bei fettreichen Varianten. Bei kohlenhydrathaltigen Lebensmittel darf man vier Mal zulangen. Betreibt man viel Sport, kommt eine weitere Portion an Reis, Nudeln, Flocken oder Getreide dazu. Eine Portion dieser stärkehaltigen Lebensmittel entspricht etwa 65 bis 80 Gramm Getreide oder Reis, 50 bis 70 Gramm Brot oder drei bis vier mittelgroßen Kartoffeln. Bei Obst und Gemüse darf man laut der Ernährungspyramide kräftig zulangen. Bei der Auswahl ist auf saisonale Angebote zu achten. Zwei Stück frisches Obst sind als Zwischenmahlzeit ideal. Salat, eine Gemüsebeilage oder ein vegetarisches Gericht auf Gemüsebasis versorgen den Köper mit wertvollen Vitaminen. Man kann eine Obstportion auch durch ein Glas frisch gepressten Saft ersetzen. Den Grundpfeiler der Ernährungspyramide bilden kalorienarme Getränke wie Wasser, ungesüßter Tee oder stark verdünnte Fruchtsäfte.


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